Das dritte Auge, Tor zu inneren Welten

Das dritte Auge ist universell. In der indischen Tradition ist es jnana-chaksu, das Auge des Wissens, der Sitz des antar-guru, oder des 'inneren Lehrers'. In buddhistischen Kunstwerken wird es durch einen Edelstein in der Stirn Buddhas dargestellt. Und in den Worten des Evangeliums,

Das Auge ist des Leibes Leuchte. Wenn dein Auge lauter ist, wird dein ganzer Leib licht sein.
Matthäus 6:22

Das dritte Auge ist im wesentlichen die Pforte zu inneren Reichen. Die Upanishaden beschreiben den Menschen als eine Stadt mit zehn Toren. Neun Tore (Augen, Nasenlöcher, Ohren, Mund, Harnröhre, Anus) führen zur äußeren Welt. Das zehnte Tor, das dritte Auge ist die Öffnung zu inneren Welten: Das ganze Spektrum der Ebenen des Bewußtseins.

Die Vorgehensweise der Schule ist vollkommen erfahrungsorientiert. Entworfen für Menschen die einfach nicht mit dem Glauben und Meinungen anderer befriedigt werden können, sondern selbst die Stufen des Bewußtseins erfahren wollen. Kurzum, es ist nicht das was du vermutest oder als wahr hinnimmst was zur Transformation führt, sondern was direkt erfährst. Deshalb betont Clairvision immer wieder die Überlegenheit von eigener Erfahrung zu Glaube und Dogma.

Die Clairvision Arbeit beginnt deshalb mit einer systematischen Methode zum Entwickeln des dritten Auges, als ein Fundament der unmittelbaren Erfahrung innerer Welten.

Hier wird nichts im Unklaren gelassen! Die Hinweise sind klar, die Techniken präzise und die ersten Erfahrungen stellen sich sofort und greifbar ein.

Durch die Arbeit mit dem dritten Auge entwickeln Schüler ihre eigene Abbildung des Bewußtseins: eine systematische - wenn nicht wissenschaftliche - Methode der inneren Erforschung.

Die Vorstellung, das Bewußtseinserfahrungen vage und nicht mitteilbar sind findet keinen Platz in dieser Arbeit. Die Schule hat ganz im Gegenteil eine Methodologie entwickelt, die Menschen hilft ihre Erfahrungen zu vergleichen und Beobachtungen auszutauschen, was Objektivität in das Reich der Subjektivität bringt.

Seit der Gründung der Schule 1987 wurde eine enorme Menge Material erfaßt, dokumentiert in Büchern und Vorträgen. Ein anspruchsvolles Modell des Bewußtseins hat sich entwickelt, mit Grundsätzen die in A Language to Map Consciousness von Samuel Sagan dargelegt werden.

Die Bedeutung des Wortes Clairvision